Jörg Falkenberg
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Über mich

Nachdem ich in meiner unübertroffen unbeholfenen Art Ringkampf mit der elektronischen Technik verlor, versuche ich noch einmal die Tücken des Objektes zu überwinden. Damit habe ich schon eine für mich typische Information preisgegeben. Der Computer wir nie mein Freund werden, wenngleich ich nicht ungern zugebe, ihm hin und wieder meinen Willen aufzwingen zu können.

Sonst gibt es über mich (noch) nicht viel zu berichten, denn ich bin bin erst knapp 63, aber schon Invalidenrentner.  Von Beruf bin ich Forstmann, gehe noch zur Jagd und leite seit Jahrzehnten Jagdhornbläsergruppen. Man erkor mich aus, für verstorbene Jagdkameraden Trauerreden zu halten. Fast jede enthält ein Gedicht von mir. Der Stoff für meine Gedichte ist so vielfältig wie das Leben. Oft reagiere ich meinen Frust ab, indem ich darüber dichte oder auch eine Kurzgeschichte schreibe. An einigen Gedichtwettbewerben nahm ich aus Spass teil und das eine oder andere Gedicht wurde auch in Anthologien aufgenommen.

Mit Frau, Kindern und Hund lebe ich nach einer langen Zeit des Umherziehens seit 1980 in Thüringen, in der Stadt, die man auch Steinerne Chronik Thüringens nennt. Sehr bekannt sind die farbigen Schaugrotten in einem ehemaligen Alaunschieferbergwerk. Seit einiger Zeit tauchen dort Grottenfeen auf und man nannte diese Grotten kurzerhand "Feengrotten". (zwinker)

Wenn es mir gelingt, werde ich noch einige Gedichtproben vorstellen, habe aber keine Lust, alles noch einmal zu schreiben. Irgenwie wird das Kopieren - Einfügen schon gehen. 

Wem meine Art gefällt, kann gern mit mir Kontakt aufnehmen. Dann muss  ein potentieller Auftraggeber aber bereit sein, mich sehr eingehend mit seiner jeweiligen Situation vertraut zu machen. Was ich tue oder schreibe, schreibe ich mit dem Herzen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 21.03.2006 )
 
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Meine Gedichte

Beispiel 1

..

Weihnachtsglocken

 

Mit tausend scharfen Nadeln sticht der Frost in mein Gesicht,

stellt sich mir in den Weg.

Zu tausend spitzen Splittern unter meinen Füßen Eis zerbricht,

jedoch ich gehe weiter, unentwegt.

Mein Ziel ist der Wald, zu ihm zieht’s mich hin,

jeder einzelne Baum ist vertraut.

Die mächtige Eiche, der Jungbuchenhorst.,

die Weihnachtsbaumpflanzung dort hinter dem Zaun.

Feld und Wald hat der Winter zur Ruhe gelegt,

mit schützendem Schnee abgedeckt.

Der struppigen Kiefer strebe ich zu neben dem roten Felsen.

Hier ist meine Kirche, mein natürlicher Dom, gegeben in meine Hände.

Mein Sitzstock die Bank, der Altar ist ein trockener Baum

Der Wintersturm pfeift durchs kahle Geäst,

die Orgel vermisse ich kaum.

Ich öffne den Rucksack, verteil, was ich hab.

für die Sauen Kastanien und Eicheln und für’s Reh

auch die trockenen Vogelbeeren mit Himbeerlaub

wie mir scheint ist es heute im Holze so laut

Da hör ich die klangvollen Schläge der Glocken,

denn heut ist die heilige Nacht,

die geweiht ist dem Frieden, dem Leben.

.

 

    

Beispiel 2

2. Dezember 1953 und 50 Jahre später

 

DieWelt wollt schon im Grau versinken

und deckte sich mit Nebel zu,

das Leben schien schier zu ertrinken
da kam ein Wunder, das warst du

Du kamest wie die Sommerwärme
durch Dunkelheit und Sturmgebraus.
Du warst des Lebens neue Nahrung
mit dir kam Lebenslust ins Haus.

Du fandest nicht den Garten Eden

dein Garten an der Saale ist

Dort musst du Tag für Tag dich regen
säen, jäten, fahren Mist.
Du konntest kaum den Wassern lauschen
die Geschichten für dich mitgebracht,

nur ein leises stetes Rauschen

klopft ans Fenster jede Nacht.
Zwei Töchter hast du groß gezogen

hast Heu gewendet und Hühner gefüttert
manch Krummes wieder gerade gebogen
und beim Schlachten kein bisschen gezittert.
Die Liebe umfing dich in all den Jahren
mal leise, mal stürmisch, mal feurig, mal laut.

Nicht nur der Wind spielte in deinen Haaren,
kein Wunder, denn du bist bildhübsch gebaut.
Dass du die Jahre auch glücklich gewesen,

weißt am besten du allein.

Von außen konnten nichts and’res wir lesen

und wünschen, so mög’s noch mal 50 Jahr sein


....

 

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Absprache
Ich sagte es schon an anderer Stelle: wer mir einen Auftrag erteilen will und  gute Qualität erwartet, muss bereit sein sich mir zu öffnen, mich in seine Gedanken- und Gefühlswelt sehen zu lassen. Was ich schreibe, schreibe ich mit dem Herzen oder anders gesagt, ich helfe mit Herz.

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Kosten
Darüber treffe ich erst mal noch keine konkrete Aussage. Ich denke, diese Frage sollte nicht am Anfang stehen. Bisher haben mir Auftraggeber das gegeben, was sie für richtig hielten. So will ich es fürs Erste auch belassen.
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